Meine Geschichte – Wie alles begann

Hier könnt Ihr meine Geschichte nachlesen. Meine Verbindung mit Asien. Ihre Entstehung, meine Entwicklung, die Vorgeschichte. Diese Geschichte wird schrittweise erzählt und wird kontinuierlich wachsen. Viel Spaß beim Lesen! Für Fragen und Anmerkungen könnt Ihr jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen.

Euer

JoInThai

JoInThai
JoInThai

Teil 01

Hier kommt meine Geschichte.
Sie ist ungelogen, nichts dazu erfunden und nichts übertrieben. Vielleicht mal etwas ausgelassen. Vielleicht auch mal etwas chaotisch. An manchen Stellen amüsant, vielleicht auch ein bisschen blauäugig aber wahr. All denen die Thailand kennen und diesen Schritt bereits gewagt haben kennen den Unterschied zwischen Planung und Realität… weiter…

Angkor Wat - Seam Reap - Kambodscha
Angkor Wat – Seam Reap – Kambodscha

Teil 02

Alles begann vor 4 Jahren auf meiner Backpacker Reise durch Kambodscha im Jahre 2009 im Land der Khmer… Im Dezember 2008 beschloss ich eine Reise nach Kambodscha, dem Land der Khmer zu unternehmen. Ich hatte viel gehört und gelesen über den vergangenen Reichtum der Khmer Dynastie die im 9. und 10. Jahrhundert in Südostasien herrschten. Das wohl bekannteste Bauwerk aus dieser Zeit ist wohl Angkor Wat. Angkor bedeutet Stadt und Wat ist ein Tempel bzw. eine Tempelanlage… weiter…

Skyline von Phnom Penh vom Mekong Richtung Riverside
Skyline von Phnom Penh vom Mekong Richtung Riverside

Teil 03

Ich brauchte ein paar Tage, bis ich dies alles verdaut hatte. Im Leben hatte ich nicht mit so einer Geschichte gerechnet. Im Grunde wollte ich nur Infos über Kambodscha für mein Backpacker-Dasein. Okay. Noch ein Grund mehr, mich noch intensiver mit Kambodscha zu beschäftigen. Was gibt es dort wohl noch zu sehen. Wie plane ich am intelligentesten die Route… weiter…

Aussicht von meiner Dachterasse nach links - Walkabout Hotel - Phnom Penh - - Kambodscha -
Aussicht von meiner Dachterasse nach links
– Walkabout Hotel – Phnom Penh –
– Kambodscha –

Teil 04

Die weiteren Vorbereitungen betrafen die Hotelbuchungen. Ich beschloss, das erste Hotel für die drei Nächte Pattaya, von hier aus zu buchen. Nach mehrstündiger Recherche im Internet entschied ich mich für das Sandy Spring Hotel Soi 13/2Zimmer mit Meerblick. Da das Hotel auch gleich einen Limousinen Service vom Flughafen aus anbot, buche ich diesen gleich mit. Kostenpunkt 1500 Bath ca.30€ für 90 Minuten Autofahrt inklusive aller Straßengebühren… weiter…

Flughafen Düsseldorf - Duty Free Area - Auf dem Weg zum Gate 44
Flughafen Düsseldorf – Duty Free Area – Auf dem Weg zum Gate 44

Teil 05

Die Zeit bis zum Abflug vertrieb ich mir mit Arbeit. Ich konnte es kaum noch abwarten. Die Tage wurden gezählt, bis es schlussendlich soweit war. Einen Tag vor dem Abflug noch „schnell“ und „mal eben“ den Rucksack gepackt. Den Online Check-In habe ich bereits mittags durchgeführt und das Essen im Fieger war bereits vor Wochen bestellt worden.
Von Düsseldorf nach Dubai gibt es “Asian Vegetarian Menu” für mich und von Dubai nach Bangkok habe ich mir das “Seafood Menu” bestellt. Das Notebook war aufgeladen, der MP3 Player bis zum Anschlag mit MP3’s vollgepackt. Zum Zeitvertreib auch noch „Nicht als die Wahrheit“ von Dieter Bohlen als Hörbuch drauf gepackt und Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg!“… weiter…

Im Flugzeug nach Dubai
Im Flugzeug nach Dubai

Teil 06

Im Flieger den im Voraus reservierten Sitz in Besitz genommen. Links hinten den Platz am Gang. Da die hinteren Plätze direkt nach der First- und Business Class einsteigen dürfen, ist das Gedränge noch nicht so groß.  Mein Platz war in der vorletzten Reihe und ich war daher dem Gedränge der nachströmenden Passagiere „Gott sei Dank“ entkommen. Das Handgepäck gut verstaut, den MP3-Player samt Kopfhörer in das Sitznetz neben den obligatorischen Zeitschriften verstaut und warten bis alle in der Tourist-Class Platz genommen haben. Den hinteren Bereich habe ich mir durch den Tipp einer befreundeten Stewardess ausgesucht… weiter…

Im Flugzeug nach Bangkok
Im Flugzeug nach Bangkok

Teil 07

Der Start verlief ereignislos. Nach dem Erreichen der Reiseflughöhe, begannen die Stewardessen mit Ihrem Service. Wie schon im vorangegangenen Flug bekam ich, zur Überraschung meines Sitznachbarn, mein „Special Meal“ wie immer zuerst. Für den Flug von Dubai nach Bangkok hatte ich mir ein Seafood Menü bestellt. Hier muss ich einmal ein Lob auf Emirates ausbringen. Das Essen an Bord ist, zumindest bei dem vorbestellten Menü’s, erstklassig. Beim nächsten Flug werde ich von den schmackhaften Menü’s Fotos machen. Leider kann man den guten Geschmack und den aromatischen Duft, den das vorbestellte Essen verbreitet, nicht mit fotografieren… weiter…

Baht Busse - Beach Road - Pattaya - Thailand
Baht Busse – Beach Road – Pattaya – Thailand

Teil 08

Ich trat auf die Straße vor das Hotel. Die Hitze Thailands umarmte mich. Fremde Gerüche überfluteten meine Sinnesorgane. Vor meinem Hoteleingang blieb ich stehen und schaute mich um. Das Hotel befand sich in der Mitte einer kleinen schmalen, ruhigen Seitenstraße von ein paar 100 Meter Länge, der Soi 13/2. Die schmalen Straßen in Thailand, vergleichbar mit unseren Seitenstraßen, nennt man Soi, die großen breiten Straßen, vergleichbar mit unseren Hauptstraßen, nennt man Sai. Das 13/2 heißt nichts anderes als dass es die zweite Soi 13 ist. Die kleinen Seitenstraßen sind der Reihe nach nummeriert. Das heißt, die nächste Seitenstraße ist die Soi 13/3 und die vorherige Seitenstraße ist demnach die Soi 13/1, da sie die erste Soi 13 ist… weiter…

Mario Teusch in Action ;)
Mario Teusch von DSDS in Action 😉

Teil 09

„Bitte 3 doppelte Whiskey für mich und meine amerikanischen Freunde!“  sagte ich der netten Bedienung, die sogleich kam als ich ihr ein Zeichen gab das ich noch etwas bestellen wollte.  Drei Minuten später kamen unserer Getränke. Zeitgleich kündigte eine thailändische Stimme in gebrochenem Englisch einen Gastsänger an. Wenn die wüssten was da auf sie zukommt. Im inneren bereite ich mich bereits aufs Fremdschämen vor. Das kann einfach nicht gut gehen. Und da kam er, Mario Teusch, in seinem Orange-gelben Hawaii Hemd mit Palmen und Strandmotivprint, kurzer Jeanshose und beidseitigen „Hämatomen“ am Hals. Die letzten Nächte scheinen sehr aktiv gewesen zu sein, entgegnete mein amerikanischer Freund neben mir. Dem konnte ich nur beipflichten… weiter…

001
Meine Aussicht vom Sandy Spring Hotel in Pattaya

Teil 10

Am nächsten Morgen erwachte ich relativ spät. Es war bereits nach 12 Uhr am Mittag. Meine innere Uhr hatte sich noch nicht auf die thailändische Zeit eingestellt. Die 6 Stunden Zeitunterschied sind natürlich nicht innerhalb von zwei Tagen bei meinem Biorhythmus angekommen. Das weiß jeder aus eigener Erfahrung, wie schwer man es bei der Winter/Sommerzeitumstellung hat. Und da ist es nur eine Stunde. Auf jeden Fall habe ich das Frühstück verschlafen. Die Temperatur im Zimmer ist schon relativ hoch und ich merke, wie der eine oder andere Schweißtropfen von meiner Stirn in Richtung Boden tropft. Ist das schön. Zuhause ist es jetzt nass und kalt, hier ist es….KLASSE! … weiter…

Frühstück in der Farang-Connection,Surin - Thailand
JoInThai beim Frühstück – lecker… 😉

Teil 11

Zu meiner Verwunderung wachte ich am nächsten Morgen bereits um 8.30 Uhr auf, stand auf, machte mich fertig und ging voller Entdeckungsdrang hinaus auf die Straße. Mein letzter Tag in Pattaya. Morgen fliege ich um 16.20 Uhr mit AirAsia von Bangkok nach Phnom Penh, Kambodscha. Ein letzter Tag im Seebad. Da ich noch gar nicht am Strand war, entschloss ich mich, heute ein paar Stunden an den Strand zu legen. Zunächst einmal das Hungergefühl im Bauch abschalten. Am einfachsten wird dies möglich sein durch Nahrungsaufnahme. Da ich schon viel über Anton gelesen habe, das Restaurant, das ich am ersten Tag bereits in Naklua gesehen hatte, war ich wild entschlossen dem Anton, dessen Besitzer eigentlich Peter heißt, jetzt einen Besuch abzustatten… weiter…

Blick vom Walkabout Hotel, Phnom Penh - Cambodscha
Blick vom Walkabout Hotel, Phnom Penh – Cambodscha

Teil 12

An der sogenannten Rezeption gab ich meinen Schlüssel ab, ging an die Bar, und bestellte mehr ein Ginger-Ale. Die Bedienung an der Bar, ein freundlicher Kambodschaner, brachte mir eine Dose Ginger-Ale und ein Glas mit Eis. Das Ginder-Ale war eiskalt. Das Zischen vom Öffnen der Dose erweckte in mir ein Gefühl, das jeden Werbefachmann von Schweppes in Ekstase versetzen würde. Genau so hat man sich das wahrscheinlich bei den Werbestrategen vorgestellt. Die Erwartungshaltung und die Vorfreude auf dieses kalte Erfrischungsgetränk, die Umgebung, die Tropen, die feuchte Hitze und das heruntergekommene Hotel könnten direkt aus einem Werbespot entsprungen sein… weiter…

Kleines Mädchen am Wat Phnom in Phnom Penh - Kambodscha
Kleines Mädchen am Wat Phnom in Phnom Penh – Kambodscha

Teil 13

Der nächste Tag brach an, jedoch bekam ich davon nicht sehr viel mit, denn ich wurde erst gegen 14 Uhr wach. Noch halb schlaftrunken schaltete ich die Klimaanlage ein. Es war heiß in meinem Zimmer. Über Nacht hatte ich nur den Deckenventilator an gelassen, da ich bei eingeschalteter Klimaanlage nicht schlafen kann. Da sich mein Zimmer jedoch in der obersten Etage befand, hatte sich das Zimmer erheblich aufheizt. Schätze mal so zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Also keine Gefahr für kalte Füße. Die Klimaanlage war auch bereits in die Jahre gekommen, so dass es einige Zeit dauerte, bevor eine leichte Verbesserung spürbar wurde. Dies war nicht weiter schlimm, da ich sowieso erst einmal unter die kalte Dusch ging. Frisch geduscht konnte der Tag kommen. Eigentlich war der Tag schon lange da, aber für mich war er gerade 15 Minuten alt… weiter…

 


Teil 14

Fischer auf dem Tonle Sap in Phnom Penh - Cambodia
Fischer auf dem Tonle Sap in Phnom Penh – Cambodia

Das Boot, auf dem ich fuhr, verließ das Ufer in Richtung des Mekong. Unser weiblicher Captain erklärte uns, in einem sehr gewöhnungsbedürftig in Englisch, dass wir uns zurzeit noch auf einem Seitenarm des Mekong befinden. Der Fluss auf dem wir uns befanden war der Tonle Sap River. Dieser Fluss weist eine Besonderheit auf. Die Fließrichtung des Flusses ändert sich im Laufe des Jahres. Dies hängt damit zusammen, dass während der Regenzeit der Mekong viel Wasser mit sich führt. Dieser speist den Tonle Sap See, und fließt dann vom Mekong River in Richtung Tonle Sap See. In der Trockenzeit führt der Mekong wenig Wasser mit sich. Das angesammelte Wasser des Sees fließt dann wieder zurück in Richtung Mekong…. weiter…


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